Genehmigung des Forschungsprojektes „Kunstgelenk - Messprothese“ beantragt durch das ZESBO Leipzig und die NRU GmbH Neukirchen

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Bei der jährlichen Folgeuntersuchung von HTEP-versorgten Patienten, wird per Röntgenbildanalyse überprüft ob eine abriebbedingte Kopfdezentrierung der Prothese vorliegt. Dieses Verfahren ist einerseits sehr fehleranfällig und bedingt eine jährliche Röntgenstrahlenbelastung des Patienten.

Das ZIM-geförderte Projekt zielt aufgrund dessen darauf ab, eine „smarte“ Prothese zu entwickeln, welche, über integrierte Messtechnik, Abrieb bzw. Kopfdezentrierungen genau bestimmen kann. Die Messdaten der Prothese sollen bei der jährlichen Folgeuntersuchung einfach und schnell über ein externes Gerät ausgelesen und analysiert werden können und dem Arzt so Aufschluss über den Zustand von Kopf und Pfanneninlay der Prothese geben.

NRU GmbH

Weiterführung nach Förderphase

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Am 22.05.2017 fand das Treffen des Netzwerks Kunstgelenk am Fraunhofer IWU in Dresden statt. Nach dem Bericht über die absolvierten Forschungsprojekte und die Netzwerkarbeit, wurde beschlossen, das Netzwerk Kunstgelenk auch über die Förderphase hinaus weiterzuführen.

Innovationstag Mittelstand

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Am 2. Juni präsentierte das Netzwerk Kunstgelenk Forschungsergebnisse im Rahmen des Innovationstag Mittelstand in Berlin.

    • 3D-Messplatz zur Erfassung des Beinstumpfes zur Anfertigung eines Schaftes für eine Bein-Exoprothese
      • 3D Scan-System mit dem die Oberfläche eines Beinstumpfes bei amputierten Patienten digitalisiert wird
      • Virtuelle Berechnung und Anpassung der Druckverteilung, damit Lastspitzen am Patienten vermieden werden
      • 3D Druck des Beinschafts mit integrierter Sensorik zur Druckmessung
    • Leichtbau-Konzept einer Tumor-Endoprothese
      • Implantat, das für den Ersatz des durch einen Tumor zerstörten Oberschenkelknochens inkl. Hüftgelenk genutzt wird
      • Durch das neue Leichtbaukonzept weist diese Neuheit ein um 2/3 geringeres Gewicht auf
      • An diesem Implantat kann erstmalig Weichteilgewebe an der biomechanisch korrekten Position befestigt werden
    • Revisionsinstrument von Hüftgelenkpfannen
      • Chirurgisches Instrument, mit dem es möglich ist, künstliche Gelenkpfannen verschiedener Hersteller aus dem Beckenknochen zu entfernen
      • Beckenmodell mit künstlicher Gelenkpfanne, an dem Funktionsweise gezeigt werden kann

Start des Projektes OP Planungssoftware für Knieimplantate

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Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Software, mit deren Hilfe die Position von Knieimplantaten exakt geplant werden kann. Als Grundlage sollen  konventionelle 2D Röntgenaufnahmen dienen mit dem Zielgebiet im Zentrum der Röntgenaufnahme zur verzerrungsfreien Darstellung. Mit digitalen Schablonen aus einer Datenbank sollen sowohl der richtige Implantattyp als auch die Implantatgröße ermittelt werden.

Netzwerktreffen

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Am 29. Januar fand im Museum der bildenden Künste Leipzig das Kunstgelenk Netzwerktreffen mit mehr als 100 Teilnehmern statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag im Bereich Bionik in der Hüft-und Knieendoprothetik. In den Referaten wurden u. a. klinische, technologische und volkswirtschaftliche Aspekte erläutert. Neben dem gegenwärtigen Entwicklungsstand wurden offene Fragen, Herausforderungen, Lösungsansätze und Perspektiven angespro­chen.