Innovationstag Mittelstand

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Am 2. Juni präsentierte das Netzwerk Kunstgelenk Forschungsergebnisse im Rahmen des Innovationstag Mittelstand in Berlin.

    • 3D-Messplatz zur Erfassung des Beinstumpfes zur Anfertigung eines Schaftes für eine Bein-Exoprothese
      • 3D Scan-System mit dem die Oberfläche eines Beinstumpfes bei amputierten Patienten digitalisiert wird
      • Virtuelle Berechnung und Anpassung der Druckverteilung, damit Lastspitzen am Patienten vermieden werden
      • 3D Druck des Beinschafts mit integrierter Sensorik zur Druckmessung
    • Leichtbau-Konzept einer Tumor-Endoprothese
      • Implantat, das für den Ersatz des durch einen Tumor zerstörten Oberschenkelknochens inkl. Hüftgelenk genutzt wird
      • Durch das neue Leichtbaukonzept weist diese Neuheit ein um 2/3 geringeres Gewicht auf
      • An diesem Implantat kann erstmalig Weichteilgewebe an der biomechanisch korrekten Position befestigt werden
    • Revisionsinstrument von Hüftgelenkpfannen
      • Chirurgisches Instrument, mit dem es möglich ist, künstliche Gelenkpfannen verschiedener Hersteller aus dem Beckenknochen zu entfernen
      • Beckenmodell mit künstlicher Gelenkpfanne, an dem Funktionsweise gezeigt werden kann

Start des Projektes OP Planungssoftware für Knieimplantate

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Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Software, mit deren Hilfe die Position von Knieimplantaten exakt geplant werden kann. Als Grundlage sollen  konventionelle 2D Röntgenaufnahmen dienen mit dem Zielgebiet im Zentrum der Röntgenaufnahme zur verzerrungsfreien Darstellung. Mit digitalen Schablonen aus einer Datenbank sollen sowohl der richtige Implantattyp als auch die Implantatgröße ermittelt werden.

Netzwerktreffen

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Am 29. Januar fand im Museum der bildenden Künste Leipzig das Kunstgelenk Netzwerktreffen mit mehr als 100 Teilnehmern statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag im Bereich Bionik in der Hüft-und Knieendoprothetik. In den Referaten wurden u. a. klinische, technologische und volkswirtschaftliche Aspekte erläutert. Neben dem gegenwärtigen Entwicklungsstand wurden offene Fragen, Herausforderungen, Lösungsansätze und Perspektiven angespro­chen.

Genehmigung des Forschungsprojektes mit dem Biomechanik-Labor Heidelberg und der Firma Endocon zum Thema „Sicheres Fügen von Hüftköpfen in der Endoprothetik“

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Bei der Implantation wird die konische Steckverbindung mit einem Hammerschlag gefügt. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass ein Hammerschlag durch den Operateur sehr individuell erfolgt und damit nicht reproduzierbar ist. Dies wird durch eine Untersuchung verdeutlicht, bei der die durch den Hammerschlag resultierende Kraft von 39 Operateuren verglichen wurde. Hierbei zeigte sich, dass die Kraft zwischen 0,273 und 7,848 kN variiert.

Das Projekt zielt auf die Erhöhung der Sicherheit für den Patienten bei der hüftendoprothetischen Versorgung ab. Dies soll durch die Entwicklung und Bewertung eines chirurgischen Instrumentes erfolgen. Das Ziel ist die Entwicklung eines chirurgischen Instrumentes zum sicheren Fügen von Hüftköpfen in der Endoprothetik.

Präsentation DKOU

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Vom 20.-23. Oktober 2015 präsentierte das Netzwerk Kunstgelenk auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin aktuelle Projektergebnisse. Die Messe wurde weiterhin genutzt, um  neue Partner für das Netzwerk zu gewinnen.