Genehmigung des Projektes „Mega-Endoprothese“

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Implantate für den Oberschenkelknochen-Ersatz, sogenannte Megaendoprothesen, werden zur Überbrückung bzw. zum Ersatz sehr großer Knochen-Defekte eingesetzt. Sie kommen v. a. operativen Tumorbehandlungen und zunehmend beim Implantatwechsel zur Anwendung. Zu den grundlegenden, bisher nicht umgesetzten Anforderungen, gehören u.a. ähnliches Gewicht wie Knochen, kein Materialversagen, anatomisch korrekte Anbindung von Weichteilgewebe und geringes Infektionsrisiko.

Genehmigung des Projektes „OP-Planungssoftware und Messinstrument“

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Unverzichtbare Voraussetzungen sind die dauerhafte feste Verankerung und Funktion der Hüftimplantate sowie eine exakte Rekonstruktion der Biomechanik. Zur Wiederherstellung der ursprünglichen Biomechanik ist eine präzise softwarebasierte OP-Planung vor und während der Operation erforderlich.

Das erste Ziel des Projektes besteht darin, eine OP-Planungssoftware für Hüftimplantate zu erstellen, mit deren Hilfe bereits vor der Operation die Implantatgröße und -position in konventionellen Röntgenaufnahmen exakt bestimmt werden kann. Das zweite Ziel des Projektes besteht darin, ein chirurgisches Mess- und Markierungs-Instrument für die Hüftimplantat-Chirurgie zu entwickeln.

Neue Laborräume

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Das Gelenkphysikalische Labor "Gebrüder Weber" der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig bezieht zusätzliche Laborräume. Dies war erforderlich, um die Voraussetzung für die Umsetzung der neuen Forschungsprojekte aus dem Netzwerk Kunstgelenk zu schaffen.

Präsentation des Netzwerkes

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Im Rahmen der Veranstaltung  „Operation Zerspanung- Fachforum Implantate und Instrumente“ präsentierte Dr. Grunert in Tuttlingen das Netzwerk Endoprothetik im Eröffnungsvortrag zum Thema „Aktuelle Problemstellungen und Lösungen in der Implantatentwicklung“.

www.operation-zerspanung.de

Nominierung für Posterpreis

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Im Rahmen der 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomechanik (DGfB) in Neu-Ulm wurde die Forschungsgruppe von Dr. Prietzel für den Posterpreis nominiert. Die Arbeit beweist die hüftstabilisierende Wirkung des atmosphärischen Druckes. Die permanente Wirksamkeit dieses Effektes wurde bis dahin von vielen Orthopäden angezweifelt.

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